Lieber Tomaten im Mund, als auf den Augen


Die Eisheiligen, wurden dieses Jahr für den Zeitraum vom 11. bis zum 15. Mai prophezeit. In unserer Region haben sie sich jedoch eher zurückgehalten. Dennoch heißt es jetzt: Ran an die Tomaten!

Bzw. Eher raus mit den Tomaten.

Die Pflanze und ihr Anbau

Tomaten gelten als eine der beliebtesten Gemüsesorten für ein eigenen Anbau. Klassisch ist das Fruchtgemüse kräftig rot-orange gefärbt. Es gibt aber aus Züchtungen in grün, gelb und sogar schwarz. Für jedes Gericht die passende Geschmacksrichtung, Farbe, Form und Konsistenz.

Werden Tomaten in ein Hochbeet gepflanzt eignen sich hier besonders Buschtomaten. Als weitere Variante gibt es Stabtomaten - die wollen aber wirklich hoch hinaus und machen die Ernte bei einer Wuchshöhe von ca. 2 Metern in einem Hochbeet etwas schwierig.

Bei uns wachsen Tomaten einjährig. Ihren Ursprung hat die Tomate in Südamerika. Dort wächst sie aufgrund des wärmeren Klimas mehrjährig. 

Auf gute Nachbarschaft 

Tomaten benötigen viele Nährstoffe - Man bezeichnet sie deshalb auch als Starkzehrer. Die Erde sollte aus dem Grund nach einem Jahr ausgetauscht werden. Die Blätter einer Tomatenpflanze haben einen besonders würzigen Geruch, weshalb angenommen wird, dass sie (im Sinne anderer Gemüsesorten) Schädlinge vertreiben. Ihre liebsten Nachbarn sind sowohl Spinat, Kohl und Kohlrabi als auch Radieschen, Knobi und Möhren. 

Tomaten und Kartoffeln gelten als Nachtschattengewächs, weshalb sich die beiden Gemüsesorten nicht so gut als Nachbarn eignen. Die goldene Regel für eine gute Ernte: Auf Mischkulturen setzen. 

Also: Ran an die Tomaten!