Befüllen


Wichtig beim Hochbeet ist die Schichtweise Befüllung mit verschiedenen Naturmaterialien. Dadurch entsteht ein „Nährstoff-Mix“, der einerseits die Pflanzen versorgt, andererseits den Kompostierungsprozess beschleunigt und somit Wärme im Beet erzeugt. Dadurch lassen sich früh gute Ernteerfolge erzielen.

 

  1. Schicht Kaninchendraht / Wühlmausdraht (Optional)

Den Boden des Hochbeetes kleiden sie zunächst mit Kaninchendraht aus. Das Zaungepflecht verhindert, dass Wühlmäuse von unten in Ihr Hochbeet eindringen können.

 

  1. Schicht Äste / Zweige (ca.20 cm)

Kleingehackte Äste und Zweige sorgen für Drainage im Beet: Das Schnittgut hält die darauffolgenden Schichten ein wenig vom Boden fern und verhindert kompaktes Abschließen. So kann Wasser leichter abfließen und die Luft besser zirkulieren.

 

  1. Schicht: Laub / Grasschnitt / Strauchschnitt (ca.20 cm)

Als nächstes folgt eine Schicht aus fein gehäckseltem Schnittgut oder abgeschnittenem Gras. Es bietet einen optimalen Untergrund für den Kompost.

 

  1. Schicht: Kompost (ca.20 cm)

Wenn sie eigene Komposterde aus Garten- und Küchenabfällen haben, ist diese sehr gut geeignet. Dabei ist aber wichtig, dass kein Fleisch oder Fischreste und nur biologisch abbaubare Abfälle ins Hochbeet gegeben werden.

Wer keinen eigenen Kompost hat, kann meist in umliegenden Höfen Rindermist oder Pferdemist kaufen. Dieser ist für hohe Temperaturen im Beet zuständig, sollte aber, wenn er noch zu frisch und „scharf“ ist, erst mit gewöhnlicher Erde durchmischt werden.

 

  1. Schicht: Gartenerde (ca.15 cm)

Zuletzt kommt als Bepflanzungsschicht normale Gartenerde ins Beet. Diese Schicht ist der Optimal Grund für die Pflanzen und zieht die Nährstoffe aus den unteren Schichten für ein optimales Pflanzenwachstum.

 

Durch das verrotten, senkt sich das Substrat im Hochbeet ab. Füllen Sie deshalb bei jedem neuen Bepflanzen mit guter Erde bzw. Komposterde nach. Innerhalb von 5 – 7 Jahren wird die Beetbefüllung komplett ausgewechselt, da das Substrat bereits ausgelaugt. Die „alte“ Erde eignet sich jedoch noch bestens zur Bodenverbesserung und Verwendung für z. B. Staudenbeete.